Wann man aufhören muss
Schmerz, plötzliche Heiserkeit, Verlust hoher Töne oder angestrengtes Sprechen werden nicht mit stärkerem Einsingen beantwortet.
- Gewöhnliche Sprache und einen bequemen Sington mit dem Normalzustand vergleichen.
- Bei Schmerz, plötzlicher Veränderung oder starkem Umfangverlust aufhören.
- Bei anhaltender Heiserkeit oder wiederholtem Stimmverlust ärztlichen Rat suchen.
Müdigkeit wird nicht nur in Minuten gemessen
Nach einer langen Probe möchte ein Sänger vielleicht weniger sprechen. Schmerz, plötzliche Klangänderung oder Verlust erreichbarer Töne sind keine Trainingsziele.
Zeichen zum Aufhören
- Schmerz beim Sprechen oder Singen
- plötzliche Heiserkeit
- Anstrengung bei normaler Sprache
- plötzlich tiefere Stimme
- Verlust bisher erreichbarer hoher Töne
- ständiges Räuspern
Wann zum Arzt
NIDCD empfiehlt eine Untersuchung, wenn Heiserkeit länger als drei Wochen anhält, besonders ohne Erkältung. Atem- oder Schluckprobleme, Blut beim Husten, Knoten am Hals, Schmerz beim Sprechen oder Schlucken sowie vollständiger Stimmverlust über mehrere Tage müssen ebenfalls untersucht werden.
Was man nicht tun sollte
Die Stimme nicht mit lauten hohen Tönen testen und gewöhnliche Sprache nicht durch stundenlanges Flüstern ersetzen. Ein Lehrer entwickelt Technik, ein Arzt klärt eine Stimmstörung ab.